Neubau Saynscher Hof

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Das gilt auch für die Innenstadt von Bad Honnef. Um auch zukünftig sowohl der Wirtschaft mit Gewerbe, Einzelhandel und Dienstleistern sowie der Bevölkerung mit hochwertigem Wohnraum ein hervorragendes Angebot zu machen und die Vitalität der Innenstadt zu stärken, sind zwischen der Fußgängerzone an der Hauptstraße und der Straße Am Saynschen Hof Veränderungen geplant. Die Innenstadt soll an diesen Stellen buchstäblich umgebaut und sprichwörtlich „fit für die Zukunft“ gemacht werden.

Zum einen wird die Fußgängerzone vom Franz-Xaver-Trips-Platz auf einem etwa 1.000 Quadratmeter großen Areal nach Süden zur Straße am Saynschen Hof erweitert. Zwei moderne Stadthäuser links und rechts der neuen Fußgängerzone sollen hochwertigen Raum für Geschäfte und Wohnungen bieten. Parkraum wird eine Tiefgarage mit zwei unterirdischen Stockwerken schaffen. Von den darüberliegenden fünf Geschossen sind ein bzw. zwei Geschosse für das Gewerbe vorgesehen. In den übrigen Etagen entsteht Wohnraum. Um den Höhenunterschied zwischen dem Platz und der Straße am Saynschen Hof auszugleichen, ist in der neuen Fußgängerzone eine Treppe vorgesehen.

Ein Stück weiter westlich ist an der Ecke Am Saynschen Hof/Kirchstraße eine moderne städtebauliche Bebauung in Vorbereitung: Das Stadthaus wird im Erdgeschoss eine größere Gewerbefläche bieten. Zusammen mit den darüberliegenden drei Vollgeschossen sowie dem Dachgeschoss entsteht hier ein lebendiger Bau, der die Angebote der Innenstadt gut ergänzt. Ein grüner Innenhof rundet das Gebäudeensemble ab, das ebenfalls in zwei Untergeschossen ausreichend Parkraum für Bewohner und Gewerbetreibende bieten wird.

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Auf dieser Seite findet ihr z.B. alle aktuellen Neuigkeiten zum Bau am Saynschen Hof.

Auch nochmal einen Dank an die Klasse 2b der Sankt-Martinus-Grundschule, die mir meinen Namen gegeben hat.

Ein Überblick

Mit dem Bauprojekt Piazza Verde Prima wird in den drei Jahren zwischen der Straße Am Saynschen Hof und der Fußgängerzone in der Hauptstraße ein modernes Wohn- und Geschäftsgebäude mit rund 2.200 Quadratmetern für Gewerbe in voraussichtlich fünf Gewerbeeinheiten sowie mehr als 4.100 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Von den 4.100 Quadratmetern Wohnfläche werden voraussichtlich 1.430 Quadratmeter in 20 Wohnungen mit öffentlicher Förderung für die Erstellung von bezahlbarem Wohnraum sowie 2.700 Quadratmeter Wohnraum ohne Preisbindung errichtet.

Künftig wird es größere Gewerbeflächen geben, die bislang von Ansiedlungsinteressenten des Einzelhandels vermisst worden waren. Neu wird auch die Sicht- und Laufachse von der Straße am Saynschen Hof über die Hauptstraße und den Franz-Xaver-Trips-Platz bis hinauf zum Kirchplatz sein.

Das Bauvorhaben im Detail:
Die ersten Pläne für das Vorhaben waren von einem anderen Investor seit dem Jahr 2016 konzipiert worden. 2022 hatte der Investor Piazza Verde Prima das Grundstück erworben und die Pläne weiterentwickelt. Piazza Verde Prima Geschäftsführer Alfred Schölzel dankte für die Mitwirkung von Nachbarn, Bürgern und der Verwaltung bei der weiteren Planung: „Unser Ziel ist es, in einer schnellen Bauzeit das Projekt zu realisieren und im Bestand zu halten. Wir bauen und behalten – das tun wir über Generationen hinaus. Daher spielen in der Planung und Ausführung Wertigkeit und auch Nachhaltigkeit für uns eine ganz zentrale Rolle.“ Das gelte sowohl für das Konzept mit einem Mietermix aus bezahlbarem Wohnraum als auch Wohnraum ohne Preisbindung. Es gelte aber auch für die die Gebäudetechnik, wie Architekt Jakob Berninger, Geschäftsführender Gesellschafter von Kraus Architekten in Köln, erklärte: während die Gewerbeeinheiten in konventioneller Bauweise mit Beton errichtet werden, wird das übrige Gebäude ab der Oberkante der Gewerbeeinheiten in Holzbauweise gebaut. In Sachen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Langlebigkeit biete die Holzbauweise viele Vorteile, aber auch bei der Bauzeit und den Baukosten, da Holzbauelemente zum Teil vorgefertigt angeliefert und montiert werden. Beheizt wird das Gebäude mit Wärmepumpen. Aufgrund der optimierten Bauplanung und der Holzbauweise konnten die geplanten Gesamtkosten von etwa 38 Millionen Euro auf voraussichtlich 30 Millionen Euro reduziert werden.

Damit die Innenstadt Bad Honnef auch in Zukunft den Anforderungen der Bürgerinnen und Bürgern gerecht wird und auch für die Wirtschaft, die zentraler Bestandteil einer vitalen Innenstadt ist, interessant bleibt, haben die Stadtverwaltung und die Politik ein sogenanntes Stadtentwicklungskonzept (ISek) und ein Integriertes Handlungskonzept (InHK) verabschiedet. Es gibt den Rahmen vor, wo und wie unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Innenstadt verfolgt wird.

Zu diesen von der Politik verabschiedeten Plänen gehören auch die Erweiterung der Fußgängerzone vom Franz-Xaver-Trips-Platz zur Straße Am Saynschen Hof sowie die städtebauliche Entwicklung eines Areals westlich der Kirchstraße und nördlich der Straße Am Saynschen Hof.

Der Stadtrat hat mit seinen Beratungen und Beschlüssen den Weg für das Stadtentwicklungskonzept (ISek) und das Integriertes Handlungskonzept (InHK) geebnet. ISeK und InHK geben den Rahmen für die Entwicklung vor. Die Stadt setzt diesen Rahmen in enger Abstimmung mit dem Rat und dessen Ausschüssen um.

Vorbehaltlich der Witterung und unvorhergesehener Ereignisse, ist folgender Zeitplan angestrebt:

  • Seit Montag, 18. November 2024: Sperrung des Parkplatzes am Saynschen Hof und anschließend Einrichtung der Baustelle mit einem großen Holzbauzaun
  • Seit dem 25. November 2024 haben erste Vorbereitungsarbeiten begonnen
  • Bis Ende des Jahres 2024 waren die größeren Abbrucharbeiten weitestgehend abgeschlossen
  • Ab Januar 2025 wurden Probebohrungen für den Untergrund durchgeführt. Bohrungen und Analysen werden bis zu acht Wochen andauern. In dieser Zeit kann der Eindruck entstehen, es werde nicht gebaut, betonen die Architekten: die Arbeiten finden in dieser Zeit im Hintergrund und vor Ort in Form von Probeentnahmen statt
  • Zum Ende des ersten Quartals 2025 soll der Tiefbau beginnen
  • Der Abschluss der Bauarbeiten und der Einzug der Mieter ist für Ende 2026 geplant
  • Spätestens im März 2027 sollen sämtliche Arbeiten beendet sein

Interessierte Bürgerrinnen und Bürgern sind eingeladen, sich mit Ideen, Anregungen, Kritik und Bedenken in den umfangreichen Prozess der Erstellung der beiden Bebauungspläne einzubringen. Dies ist nicht nur als sogenannte frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung im Baugesetzbuch vorgesehen (§ 3 Abs. 1 BauGB), sondern ausdrücklicher Wunsch der Verwaltung. Die Einstiege in Öffentlichkeitsbeteiligungen werden auf der Internetseite der Stadt sowie im Amtsblatt der Stadt Bad Honnef bekanntgegeben.

 

Kooperationspartner

Vertreter der EigentümerInnen und HändlerInnen in der Innenstadt begleiten das Projekt. Der regelmäßige Austausch mit diesen Vereinen stellt die Grundlage für eine konstruktive Gestaltung des Projektes dar. Aus den Vorsitzenden des Werbevereins “Centrum e.V.”, dem Unternehmerinnen-Netzwerk “Frauen-Stammtisch Innenstadt e.V.” sowie dem Eigentümerverein “Lebendige Stadtmitte” und einer Vertreterin der Gastronomie wurde ein Innenstadtbeirat gegründet, der in die entsprechende Entwicklung eingebunden ist. Der Beirat begleitet den Prozess sehr eng mit und wird in wichtige Entscheidungen, wo möglich, mit eingebunden.

Centrum Bad Honnef e.V.
Hauptstr. 47
53604 Bad Honnef
Vorsitzender: Fabian Neumann
Tel. +49 (0)175 /4064 182
Mail: kontakt@innenstadt-bad-honnef.de
Web: Centrum Bad Honnef e.V. | Einzelhandel & Gastronomie

Frauen-Stammtisch Innenstadt e.V.
Am Saynschen Hof 23C
53604 Bad Honnef
Vorsitzende: Anna Bröhl
Tel.: +49 (0) 2224 / 7796611
Mail: Frauenstammtisch-badhonnef@web.de
Web: Frauenstammtisch Innenstadt e.V.

Lebendige Stadtmitte Bad Honnef e.V.
Markt 11
53604 Bad Honnef
Vorsitzender: Konrad Weber
Tel. +49 (0)163 / 40 80 179
Mail: weber-energie@web.de
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